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Digitalisierungsschub durch COVID-19

Online-Gerichtsverhandlungen sind laut ZPO eigentlich schon länger erlaubt, scheiterten bisher aber fast immer an der skeptischen Grundhaltung vieler Richterinnen und Richter.  Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise deutet sich nun ein langsamer Sinneswandel an: PASCHEN hatte jetzt erstmalig Gelegenheit, vor dem Landgericht Hannover „digital“ zu verhandeln.

„Es war überhaupt kein Problem, da der Gerichtssaal vollkommen ausgestattet war und die Richterin auch keinerlei Berührungsängste mit Technik hatte“, resümiert RAin Anja Beyer, die von der Möglichkeit einer Teilnahme an der Beweisaufnahme mit mehreren Zeugen via Skype begeistert war.

Nicht nur die Vorsitzende Richterin, auch unser gesamtes PASCHEN-Team findet, dass Online-Verhandlungen in Zukunft häufiger stattfinden und damit nicht nur den Beteiligten viel Zeit und Kosten, sondern auch der Umwelt die mit der Anreise verbundenen Belastungen ersparen sollten. Als digitale Vorreiter unserer Branche arbeiten wir bei PASCHEN ohnehin bereits seit Jahren fast ausschließlich digital – virtuelle Gerichtstermine in allen hierfür geeigneten Fällen sind da nach unserer Auffassung ein längst überfälliger Schritt, um auch in Zukunft ein gutes Funktionieren des Rechtsstaats in einem immer komplexeren Umfeld sicherzustellen und zugleich auch von Seiten der Justiz einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Das Video zum Thema können Sie sich hier anschauen.

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